Sarah, eine 42-jährige Frau, litt seit vielen Jahren unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) mit vielfältigen, belastenden Symptomen: regelmäßige Flashbacks und Albträume, starke Angstzustände, Schlafstörungen, emotionale Taubheit sowie Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen. Zwischen ihrem dritten und vierzehnten Lebensjahr erlebte sie regelmäßig sexuelle Übergriffe, zunächst durch ihren Vater und später auch durch andere Personen, denen sie von ihrem Vater „weitergereicht“ wurde. Diese traumatischen Erfahrungen hatten tiefe Wunden in ihr hinterlassen und waren die Wurzel all ihrer Symptome.

Vor ihrer Behandlung bei mir hatte Sarah bereits zahlreiche Therapien und stationäre Aufenthalte hinter sich, die ihr jedoch nicht wirklich geholfen hatten. Obwohl sie durch die Therapien ein tiefes Verständnis für die Ursachen ihrer Symptome entwickelt hatte und rational wusste, dass es nicht an ihr lag, was ihr damals an Schrecklichkeiten wiederfahren ist, änderte sich auf Gefühlsebene nichts. Sie fühlte sich unbewusst weiterhin in derselben Gefahr wie vor der Therapie, obwohl sie rational wusste, dass sie jetzt sicher ist.

In der Hypnosebehandlung konnten in zahlreichen Sitzungen all die erlebten Traumata endlich integriert und verarbeitet werden. Dadurch legte sich ganz automatisch auch der Schalter auf Gefühlsebene um. Sarahs Zustand verbesserte sich deutlich. Die belastenden Gefühle reduzierten sich, ihre Stimmung hellte sich auf, ihre Lebensenergie nahm zu und frühere Trigger blieben ohne Effekt. Diese Veränderungen waren klar und nachhaltig und spiegelten sich auch in ihrem tatsächlichen Leben wider.

Heute lebt Sarah mit ihrem Partner in einer glücklichen Patchwork-Beziehung auf dem Land. Zudem hat sie sich ihren Lebenstraum erfüllt und ihr Psychologiestudium abgeschlossen.

Sarah sagt: „Ich bin durch die Hölle gegangen, aber jetzt bin ich endlich frei. Ich fühle mich sicher und kann mein Leben wieder in vollen Zügen genießen. Hypnose ist ein wundervolles Verfahren. Ich bin glücklich und dankbar, dass ich selbst davon derart profitieren durfte und nutze sie nun selbst tagtäglich für meine Patienten.“

*Name zum Schutz meiner Patientin verändert.